Filmplakat: „UNTER_WASSER / UNDER_WATER (Premiere)“

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Filmfoto: „UNTER_WASSER / UNDER_WATER (Premiere)“
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UNTER_WASSER / UNDER_WATER (Premiere)

Donnerstag 09.12.
19:00 Studio 2 » Tickets
Besetzung:
Genre: Veranstaltung,Premiere
Produktion: Deutschland
FSK: 0
Laufzeit: 60 Minuten

Filmhandlung

Empore Music & Ocean Mind Foundation präsentieren: UNTER_WASSER / UNDER_WATER - Filmpremiere Meeres-Musik-Videos aus Kiel!

Moderation Felix Arnold | die Künstler und Filmemacher sind vor Ort!


Empore Music & Ocean Mind Foundation präsentieren zusammen mit dem Projekt “UNTER_WASSER / UNDER_WATER” Meeres-Musik-Videos aus Kiel im Rahmen des Wettbewerbs der Ideen von „KIEL-hilft-KIEL“.

Die vier entstandenen Meeres-Musik-Videos werden bei der Filmpremiere zum ersten Mal auf großer Leinwand gezeigt. Die Künstler und Filmemacher sind bei dieser Erstaufführung anwesend und stehen im Anschluss gerne für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt ist für die Premiere frei! Karten dafür gibt’s direkt an der Kartenkasse oder können auch vorher für umsonst als Print&Home Ticket online gebucht werden. Die Restkarten sind dann an der Abendkasse erhältlich:



Einlass 18:30 Uhr / Beginn 19:00 Uhr


Programm:

Erstaufführung von: Just Another Dive

(D 2021, 4:47 Min. | Produktion: Ocean Mind | Kamera: Daniel Opitz | Schnitt: Barne Peters | Musik: Amplitudes (Marc Wolf & Philipp Harms)

In gemeinsamen Studionächten in Kiel sowie in Halle/Saale entstanden die ersten Tracks des Amplitudes Projekts. Marc Wolf und Philipp Harms, beide langjährige DJs, Produzenten, Veranstalter und Labelheads von Empore sind jedoch nicht nur im Studio „partners in crime“, gemeinsam leiten sie auch mit Jan Marxsen die Kieler Clubbastion LUNA Club. Mit ihrem Underwater Beitrag entschieden sie sich, Taucher-Szenen zum Hauptmotiv zu nehmen. So vertonten sie einen Tauchgang des Teams von Ocean Mind, das in der Schwerelosigkeit des Wassers vor der Küste Maui’s im Rhythmus des Meeres ungeahnte Welten erkundet. Das Stück Just Another Dive findet sich schnell in einer melodiösen Sequenz wieder, die sich immer weiterentwickelt Detail für Detail und schließlich in einem weiten Pad endet.



Abell 2877 (200 MHz)

D 2021, 5:31 Min. | Kamera: Christian Howe | Schnitt: Barne Peters | Musik: Asōka

Producer und DJ Asōka ließ sich vom plötzlichen Auftauchen und Verschwinden einer 300 Mio. Lichtjahre entfernten ‚Weltraumqualle‘ inspirieren, welche im Frühjahr 2021 über Australien erfahrbar war, um den filmischen Aufnahmen zu begegnen.

In dem Video „Abell 2877 (200 MHz)“ befasst sie sich auf unterschiedlichen Ebenen mit den Ähnlichkeiten, die sich in den emotionalen und sozialen Zuschreibungen sowohl gegenüber den Tiefen der Meere als auch dem Weltraum finden lassen, und bedient sich hierfür an Elementen der Repetition und Soundmodulation. Sie versucht so, den Blick auf die perspektivische Ambivalenz, Situativität und Vergänglichkeit sowie das Ungenügen undifferenzierter, menschlicher Bedeutungsgebung zu lenken.

Kameramann und Biologe Christian Howe fallen bei seinen zahllosen Tauchgängen in Nord- und Ostsee schwebende Organismen wie Quallen besonders auf. Obwohl sie weder Hirn noch Herz besitzen, sind sie dennoch elegante Lebewesen, die sich Außerirdischen gleich in der Wassersäule bewegen.



Leviathan

D 2021, 4:48 Min. | Produktion: Ocean Mind | Kamera: Jason Sturgis | Schnitt: Barne Peters | Musik: Jan Marxsen

Der Wahlkieler Jan Marxsen spielte lange Zeit im Bandkontext und widmete sich seit 2019 zunehmend seinem Soloschaffen. So vertonte er diverse Filmprojekte und Kunstperformances. Im Mittelpunkt seiner Klänge stehen Klaviere und Synthesizer, sowie Streicher. Bewusst minimalistisch gehalten erinnern seine Songs an Soundtracks. Bei dem Projekt Underwater hat sich Jan Marxsen auf die musikalische Interaktion mit einem Buckelwal eingelassen und begleitet mit einem fast schwerelosen Spiel am Klavier den Gesang von Leviathan. Entstanden ist ein experimenteller Dialog zwischen Mensch und Wal mit Bildern und Tonaufnahmen aus der international preisgekrönten Ocean Mind Dokumentation “Das Geheimnis der Buckelwale”.



Nuclear Fleet

D 2021, 3:42 Min. | Produktion: Ocean Mind | Kamera: Todd Winn | Schnitt: Barne Peters | Musik: Sven Miesner

Klangkünstler, Produzent, Live Act - alle drei Bezeichnungen treffen auf Sven Miesner zu. Fasziniert von modularer Klangsynthese arbeitet er schon seit einigen Jahren auf mehreren Ebenen als Künstler: ob als ausstellender Teil einiger Kunst-Ausstellungen des Atelier Umraums, im Livestream aus dem Ernst-Barlach-Haus in Hamburg sowie zuletzt im Rahmen der Ausstellung „[404]notfound“ im Nachtclub PAL, seine Arbeiten finden nicht nur im Clubkontext statt. Mit seinem Debüt 2021 auf Empore’s Sublabel Facetten namens „Soaring“ zeigte er eine an alte Sci-Fi-Filme erinnernde Klangwelt, die beim kompletten durchhören zu einem Gesamtkunstwerk wird. Im Rahmen des Underwater Projekts kreiert er mit Nuclear Fleet eine Sequenz, die an Passagen eines 90er Jahre Grungesongs erinnern könnten oder doch einfach ein charaktervolles Produkt seiner modularen Klangsynthese ist. Gemeinsam mit Bildern des Pazifiks von Wracks, Fischen und Riffs entsteht eine eigene Welt, in der man dahintreiben kann.

Die Bilder entstanden im Rahmen einer Ocean Mind Expedition zum Bikini Atoll im Südpazifik, wo zu Beginn des Kalten Krieges im Rahmen der “Operation Crossroads” Dutzende Atomversuche stattfanden. Eine ganze Flotte versenkter Kriegsschiffe zeugt als maritimes Mahnmal von einer bis heute anhaltende nukleare Aufrüstung.



Weitere Infos zu dem Projekt: Im Januar 2021 hatte „KIEL hilft KIEL“ den „Wettbewerb der Ideen“ ausgerufen und Kooperationsprojekte und Kooperationsideen gesucht, die besonders durch Corona betroffenen Branchen helfen. Bei den 16 von einer siebenköpfigen Jury aus Vertreter*innen der Landeshauptstadt, der KiWi, von Kiel-Marketing sowie von den „KIEL-hilft-KIEL“-Kooperationspartner*innen Industrie- und Handelskammer, Unternehmensverband Kiel und Handelsverband Nord ausgewählten Projekten ist auch die gemeinsame Projektidee des Kieler Musiklabels Empore Music und der Ocean Mind Foundation mit dabei.

Im Rahmen dieses Projekts “UNTER_WASSER / UNDER_WATER” wurde die Zusammenarbeit zwischen Kieler Musik- und Meeresfilm-künstler:innen gefördert. So haben die vier lokalen Künstler:innen Amplitudes, Asōka, Jan Marxsen und Sven Miesner von dem Kieler Musiklabel Empore zu Unterwasser-Filmaufnahmen der international bekannten Kieler Filmemacher Daniel Opitz und Christian Howe eigene Musikstücke entwickelt und komponiert.

Diese verschiedenen kreativen Schaffensprozesse wurden daraufhin von dem Videokünstler Barne Peters zu Meeres-Musik-Videos zusammengeschnitten. Diese audio-visuellen Produktionen werden dann sowohl als Musikvideos als auch als Raum- und Klanginstallationen verwendet, um das „blaue“ Universum in seiner unendlichen Weite und seiner Schönheit multimedial an den unterschiedlichsten Orten erlebbar zu machen. Das Projekt erhöht damit die Sichtbarkeit Kiels als Kultur- und Kreativstandort sowie als Meeresschutzstadt.

Zusätzlich werden die Musikstücke digital veröffentlicht und vertrieben, so dass die Musik ab dem 10.12.2021 überall auch zum Kaufen erhältlich sein wird. Die Hälfte des Erlöses durch den Verkauf der Musik wird das Label Empore an die Ocean Mind Foundation für ihre gemeinnützigen Aktivitäten spenden.

OCEAN MIND FOUNDATION

Der Verein „OCEAN MIND FOUNDATION – Verein für Meer Bewusstsein e.V.“ wurde 2014 gegründet, weil die Bedeutung der Meere und Ozeane für das Leben und das Überleben der Erde im globalen wie lokalen Maßstab nicht hinlänglich bekannt und bewusst ist.Der Verein dient dem Zweck, die Bedeutung und Relevanz der Ozeane für unseren Planeten und die Menschen besser zu erklären und zu kommunizieren, um so ein nachhaltiges Bewusstsein für die Wichtigkeit und Schönheit und den damit verbundenen Schutz der Ozeane zu vermitteln.


EMPORE MUSIC

Unbeeinflusst vom Wettbewerb der Szene in den größeren Städten kreuzten sich die Wege der Gründer im Luna Club Kiel. Die Gruppe von Freunden setzte sich die Aufgabe, im Bereich der elektronischen Musik mit Empore Music eine Plattform für aufstrebende, größtenteils lokale Künstler*innen zu schaffen.

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Filmfoto: „UNTER_WASSER / UNDER_WATER (Premiere)“