Filmplakat: „Akira (Mondo Grindhouse)“

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Akira (Mondo Grindhouse)

Regisseur: Katsuhiro Otomo
Besetzung: Mitsuo Iwata,Nozumu Sasaki,Takeshi Kusao
Genre: Anime, SciFi
Produktion: Japan
FSK: 16
Laufzeit: 124 Minuten

Filmhandlung

Nur am Samstag, 28. März, um 22:45 Uhr: Team Mondo nimmt euch mit auf einen Städtetrip in die Vergangenheit der Zukunft. Schluckt eure Pillen und sattelt die Motorräder es geht ins Neo-Tokyo im Jahre 2019! Japanische Originalversion mit deutschen Untertiteln.

 

Die Freunde Tetsuo und Kaneda sind typische Jugendliche Neo-Tokyos. Als Mitglieder einer Motorradgang machen sie nachts die Straßen unsicher und liefern sich harte Kämpfe mit rivalisierenden Gangs. Bei einem dieser Konflikte stößt Tetsuo mit einer seltsamen Gestalt zusammen. Kurz darauf taucht das Militär auf, nimmt Tetsuo gefangen und führt an ihm Experimente durch, die unglaubliche psychische Kräfte in ihm wecken. Während Kaneda verzweifelt versucht, Tetsuo zu befreien, geraten dessen neugewonnene Kräfte immer mehr außer Kontrolle und drohen nun ein zweites Mal Tokyo zu vernichten.

 

Otomos Adaption seiner gleichnamigen Mangavorlage ist zweifellos ein Meilenstein des Anime und hat nach über 35 Jahren nichts an Brillanz verloren. Wenn Kaneda und seine Bikerboys auf ihren heißen Öfen durch die Straßen Neo-Tokyos brettern, dann stockt einem immer noch der Atem, so überwältigend sind die Bilder. Der grandiose Soundtrack von Geinoh Yamashirogumi verstärkt diesen Sog zu einem Malstrom, der uns mitreißt wie die Wellen aus Fleisch und Gewebeklumpen die sich im Finale über die Leinwand ergießen. Akira ist Körperkino, dass vielleicht intensiver ist, als es ein Realfilm jemals sein könnte. Und unter der makellosen Fassade der Bilder und Klänge bearbeitet Otomo das japanische Atombombentrauma in einem Cyberpunksetting und mutiert sein Teenagerdrama mit Motiven des Bodyhorrors und Politthrillers zu einem Monolith des Animationsfilms. „Neo Tokyo is about to explode” versprach damals die amerikanische Tagline. Selbiges ist auch für den Kinosaal zu befürchten, wenn dieses Farbspektakel in all seiner audiovisuellen Pracht durch den Projektor schießt.

 

Akira kam hierzulande 1991 in die Kinos und befreite das Animegenre aus der westlichen Schublade der Kinderunterhaltung. Wir zeigen den Film selbstverständlich unzensiert als japanische OmU-Fassung. Vorab gibt es wie immer eine Einleitung und eine Verlosung.

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